Gelöschte Dateien wiederherstellen

Dieser Artikel ist einem zeitnahem Ereignis geschuldet.
Doch eines nach dem Anderen…

DATENVERLUSST

Ein Thema mit dem wir uns hier, bei EURoBa, (fast) täglich befassen müssen.
Immer heißt der gute Ratschlag an unsere Kunden: „Datensicherung„!

Ein Rat, den zu befolgen wohl immer angebracht ist.

Vor drei Tagen jedoch traf es und dann selber.

Was ist passiert?

Auf unserem Server laufen zwei Seagate Barracuda im RAID*¹ 1 Verbund. Diese enthalten unsere gesamten (Firmen)-Daten. Nach einer routinemäßigen Aktion mussten wir den Server neu booten. Schon da zeichnete sich ein leichter „Unwille“ ab, das RAID*¹ anzuerkennen. Das ist in der letzten Zeit häufiger passiert. Meist hat ein Neustart dann auch schon Abhilfe geschaffen. – Diesmal dann aber nicht!

Egal wie oft der Rechner gestartete, das Array wurde nicht erkannt.

Fehler No.1

Zunächst sind wir mit dem, eher semiprofessionellen Programm, „Paragon Partition Manager™ 12 Professional“ ß „Paragon Hard Disk Manager™ 15 Professional“ an die Sache angegangen.

Sehr viel hat es uns nicht gebracht. Die Partition schien in Ordnung und auf die Platten lies sich physisch zugreifen.

Jetzt hieß es; Ruhe bewaren und zunächst erst einmal neue Festplatten besorgen.
Jetzt kommen nur noch die Profis ins Gehäuse. Und zwar in Form von zwei „WD Red 3TB interne Festplatte SATA 6Gb/s 64MB interner Speicher (Cache) 8,9 cm (3,5 Zoll) 24×7 5400Rpm optimiert für SOHO NAS Systeme 1-8 Bay HDD Bulk WD30EFRX

Dies sind für den Dauerbetrieb in einer NAS ausgelegt. Sind so konstruiert, dass sie kühl und leise laufen. Außerdem sind sie mit einer NASware 3.0-Technologie ausgestattet, welche sie für einen RAID*¹ – Betrieb prädestiniert.

Eingebaut sind sie schnell. Im BIOS die RAID*¹ – Konfiguartion einzustellen, ebenfalls.

Für frischen Datenspeicher ist nun gesorgt.

Nun müssen nur noch die „alten“ Daten wider hergestellt werden.

Jetzt sollten wir uns einiges ‚Grundsätzliche‘ klar sein.

Wie werden Daten auf Festplatten/Datenträger gespeichert und wie werden diese gelöscht.

Im Unterricht versuche ich immer mit Bildern zu arbeiten, um Sachlagen zu verdeutlichen.

So vergleiche ich einen Datenträger immer mit einem „Parkhaus“.

Quelle: Wikipedia

Dieses ist, in mehreren Ebenen gebaut. Und damit Autos darin Platz finden, sind diese Ebenen auch noch in Parkplätze unterteilt.
Es gibt ein Eingang, an diesem sitzt der Parkwächter. Dieser ist ein recht „fauler“ Mensch und hat, zur Arbeitserleichterung, eine Liste der Parkplätze im Parkhaus.
Zur besseren Identifizierung, sind die Plätze eindeutig beschriftet. Der Parkwächter braucht lediglich in der Liste eintragen, welche Plätze mit welchen Autos besetzt wurde.
Kommt nun ein Auto an, schaut der Wächter in seine Liste und weist dem Fahrere einen freien Platz zu.

So weit, so gut.

Die Parkplätze haben im Parkhaus alle die gleiche Größe.
Wie im richtigen Leben haben aber nicht alle Autos die gleiche Größe. So kommt es vor, dass ein sehr kleines Auto, sich bequem auf einen Platz stellen kann.
Ein sehr großes Auto jedoch mit dem Platz nicht auskommt.
– Das ist nicht schlimm. Denn der Parkwächter hat für dieses Problem eine ganz simple Lösung: Er weist diesem Auto ganz einfach zwei oder (je nach Übergröße) mehrere Parkflächen zu. So dass jedes Auto immer genügend Platz zur Verfügung gestellt werden kann.

Verlässt ein Auto wieder das Parkhaus, so trägt der Parkwächter das Auto einfach wieder aus der Liste aus und der (oder die) Parkfläche(n) werden zur Wiederbenutzung freigegeben.

So weit so schön.

Im Computerdeutsch liest sich das jetzt so.

Eine Festplatte/Datenträger (Parkhaus) ist besteht aus meherern Datenscheiben/Platterm (Ebenen).
Die Ebenen unterteilen sich in Cylinder (A) und Sektoren (B) aus der sich dann die Blöcke (C) bilden. (Jedes dieser Blöcke sind nun die Parkplätze.)

Quelle: Wikipedia

Übergroße Dateien (Autos) benötigen nun mehrere dieser Blöcke, Weswegen Datenblöcke zu Clustern (D) zusammengefasst werden können.

Dies war nur ein grober Anriss an die Technik, welcher lediglich zu Verständnis

*¹ – Redundant Array of Independent Disks“

Sind Daten (aus Versehen) gelöscht, gilt es richtig zu reagieren.

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